Nach dem Diebstahl und der Tötung eines im Internet bekannten Hundes in Henan wandte sich die WDA an die Kommission für Gesetzgebungsangelegenheiten des Nationalen Volkskongresses.
- 10. Juni
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Der Brief wird wie folgt übersetzt:
An Shen Chunyao, Direktor der Kommission für Gesetzgebungsangelegenheiten des Nationalen Volkskongresses:
Im Mai 2026 löste der Diebstahl und die Tötung von „Chutou“, einem online unter diesem Namen bekannten Border Collie, in Shangqiu, Provinz Henan, landesweit Empörung und Besorgnis aus. Der Hund, der seinem Besitzer neun Jahre lang treu zur Seite gestanden hatte, wurde für lediglich 180 Yuan verkauft und geschlachtet. Zunächst leitete die Polizei lediglich ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Nachdem der Hundebesitzer jedoch Kaufbelege, Zuchtunterlagen und Nachweise über den kommerziellen Wert des Hundes als Online-Berühmtheit vorgelegt hatte, wurde durch ein offizielles Wertgutachten festgestellt, dass „Chutous“ Wert die Kriterien für eine Strafverfolgung wegen Diebstahls in der Provinz Henan erfüllte. Der Fall wurde daraufhin an die Kriminalpolizei übergeben. Dieser Vorfall verdeutlicht einmal mehr die schwierige Lage meines Landes im Kampf gegen Hundevergiftungen, Hundediebstahl und den Schwarzmarkt für Hunde- und Katzenfleisch, der durch unklare Rechtslage und extrem niedrige Strafen für Verstöße gekennzeichnet ist.
Die World Dog Alliance (WDA) führt seit vielen Jahren eingehende Untersuchungen zum Schwarzmarkt für Hunde- und Katzenfleisch durch und hat 2018 das „Weißbuch zur harten Bestrafung des Hundediebstahls“ erstellt und eingereicht. Darüber hinaus hat sie zahlreiche Vorschläge an den Nationalen Volkskongress, das Nationale Komitee der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes, das Justizministerium und andere Behörden gerichtet.
Betrachtet man die globalen Rechtstrends, so haben Großbritannien, die USA und die EU ihre Gesetze sukzessive geändert, um Hunde und Katzen als Haustiere mit „sinnlicher Existenz“ zu definieren und sie damit über die einfache Kategorie „Eigentum“ hinauszuheben. Der Schutz der Sicherheit von Haustieren bedeutet im Wesentlichen den Schutz der Eigentumsrechte, der emotionalen Rechte und der persönlichen Würde der Bürger.
Daher hofft der World Dog Alliance (WDA), dass die Kommission für Gesetzgebungsangelegenheiten des Nationalen Volkskongresses die Verbesserung der Gesetzgebung beschleunigen und strenge Strafen in den folgenden vier Bereichen verhängen wird:
I. Wiederherstellung des Rechtsstatus von Hunden und Katzen als Haustiere
Am 27. Mai 2020 strich das Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten Hunde aus dem Nationalen Katalog der genetischen Ressourcen für Nutztiere und Geflügel und stufte sie als Haustiere ein. Diese Regelung gilt landesweit.
Diese Bestimmung wurde jedoch von der Gesetzgebungskommission des Nationalen Volkskongresses noch nicht in Form eines Gesetzes bestätigt.
Das geltende Rechtssystem behandelt Haustiere (Hunde und Katzen) als allgemeines „Eigentum“, und nur solche mit einem wirtschaftlichen Wert von unter 1.000 Yuan gelten nicht als Straftäter. Dies stellt eine gravierende Gesetzeslücke dar.
Die rechtliche Definition von Haustieren sollte von bloßem „Eigentum“ zu „Sinnesbegleittieren“ aufgewertet werden, um ihnen einen notwendigen sozialen Status zu verleihen.
II. Anpassung des Ausgangspunktes und der Strafzumessungsstandards für Diebstahl.
Bei Diebstahl und Vergiftung von Haustieren sollte nicht allein der individuelle Marktwert (wie in diesem Fall 180 Yuan) als Kriterium für die Strafbarkeit herangezogen werden. Es wird empfohlen, für den Diebstahl von Haustieren spezifische Strafen festzulegen, die höhere Strafen und erhebliche wirtschaftliche Sanktionen vorsehen, um die Kosten illegaler Aktivitäten umfassend zu erhöhen.
III. Die Quelle abschneiden und die „Schwarzmarktkette für Hunde- und Katzenfleisch“ mit aller Härte bekämpfen.
Die grassierende Vergiftung von Hunden und der Diebstahl von Katzen sind auf die dahinterstehende, hochprofitable illegale Industrie zurückzuführen. Es bleibt zu hoffen, dass die Kommission für Gesetzgebungsangelegenheiten des Nationalen Volkskongresses entsprechende Gesetze und Verordnungen erlassen wird, um die Ursachen zu bekämpfen und diese Verbrechen wirksam einzudämmen.
IV. Förderung der Verabschiedung spezifischer Gesetze gegen den Diebstahl von Haustieren.
Um diese Durchsetzungsschwierigkeiten grundlegend zu lösen, ist eine systematische rechtliche Unterstützung dringend erforderlich. Es bleibt zu hoffen, dass die Kommission für Gesetzgebungsangelegenheiten des Nationalen Volkskongresses die Stimmen der Bevölkerung berücksichtigt und die Verabschiedung spezifischer Gesetze beschleunigt, um den Strafverfolgungsbehörden eine rechtliche Grundlage für ihr Handeln zu bieten. In China gibt es derzeit 130 Millionen Haustiere (Hunde und Katzen). Geht man von einem Tier pro zwei Einwohner aus, betrifft dies die Grundrechte und Interessen von 260 Millionen Tierhaltern und stellt somit ein bedeutendes gesellschaftliches Problem dar, das dringend angegangen werden muss.
Gruß
Regionaldirektor der World Dog Alliance (WDA) für China
Liu Yuanyuan
8. Juni 2026
Als Referenz dient das beigefügte Weißbuch „Strengere Strafen für Hundediebstahl “, das 2018 von der World Dog Alliance verfasst wurde.






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