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Die WDA setzt ihre Beteiligung am Tierschutzkomitee der Stadt Neu-Taipeh fort, um die lokale Tierschutzpolitik in Taiwan zu verbessern.

  • 26. Juni
  • 2 Min. Lesezeit
WDA has once again been appointed in Taiwan's New Taipei City Animal Protection Committee, joining representatives from industry, government, and academia to deliberate on official matters. (Photo provided by the New Taipei City Agriculture Bureau.)
WDA has once again been appointed in Taiwan's New Taipei City Animal Protection Committee, joining representatives from industry, government, and academia to deliberate on official matters. (Photo provided by the New Taipei City Agriculture Bureau.)

Die taiwanische Repräsentantin der World Dog Alliance (WDA) wurde erneut in den Tierschutzausschuss der Stadt Neu-Taipeh berufen. Damit setzt die WDA ihr aktives Engagement in der Diskussion und Beratung der lokalen Regierung zu Tierschutzrichtlinien fort. Für die WDA geht Tierschutz über Lobbyarbeit und Aufklärung hinaus; er umfasst die Beteiligung an öffentlichen Entscheidungsprozessen über formale institutionelle Kanäle und fördert so einen umfassenderen Tierschutzmechanismus, der gemeinsam von Regierung, Experten und zivilgesellschaftlichen Organisationen entwickelt wird.


Das Tierschutzkomitee der Stadt Neu-Taipeh hieß früher „Komitee für das Wohlbefinden von Haustieren“. Im Zuge der schrittweisen Ausweitung der Tierschutzrichtlinien wurde es 2024 offiziell in „Tierschutzkomitee der Stadt Neu-Taipeh“ umbenannt. Gemäß der Satzung des Tierschutzkomitees der Stadt Neu-Taipeh setzt sich das Komitee aus Fachleuten verschiedener Bereiche zusammen, darunter Vertreter von Regierungsbehörden, Tierschutz- und Naturschutzorganisationen, Tierärzten, Juristen und Wissenschaftlern sowie Verbänden der Heimtierbranche. Es hat die Aufgabe, Empfehlungen und Beratungen zu Tierschutzrichtlinien, Tierwohl in öffentlichen Tierheimen und anderen damit zusammenhängenden Maßnahmen abzugeben.


Obwohl der Ausschuss formell halbjährlich tagt, liegt sein eigentlicher Wert nicht in der Häufigkeit seiner Sitzungen, sondern in seiner Rolle als offene, institutionalisierte Dialogplattform. Indem er Ausschussmitglieder aus verschiedenen Fachbereichen zusammenbringt, um wichtige Themen zu erörtern, ermöglicht die Plattform nicht nur politische Empfehlungen, sondern auch die kontinuierliche Überwachung der Ergebnisse verschiedener Tierschutzinitiativen. Dies stellt sicher, dass die lokale Regierung bei der Formulierung und Umsetzung von Richtlinien fachliche Expertise mit den Erwartungen der Öffentlichkeit in Einklang bringen und somit die Transparenz der Politik und die Bürgerbeteiligung verbessern kann.


Von Taiwans 22 Landkreisen und Städten haben derzeit nur neun lokale Regierungen spezielle Tierschutzbeiräte eingerichtet. Dazu gehören Taipeh, Neu-Taipeh, Taoyuan, Taichung, Tainan, Kaohsiung, Yilan, Nantou und Hualien. Zwar haben mehrere andere Landkreise und Städte die Bildung solcher Beiräte in ihren lokalen Tierschutzverordnungen vorgesehen, diese aber noch nicht offiziell umgesetzt. Diese Diskrepanz zeigt, dass die Wirksamkeit lokaler Tierschutzbemühungen nicht allein von der Existenz gesetzlicher Bestimmungen abhängt, sondern auch davon, ob ein kontinuierlicher, alle relevanten Akteure einbeziehender Mechanismus für den politischen Dialog etabliert ist.



Genau aus diesem Grund hat die World Dog Alliance (WDA) die Einrichtung eines Tierschutzbeirats als wichtiges Bewertungskriterium in ihre „Tierfreundlichen Städte-Auszeichnungen“ aufgenommen. Die WDA ist überzeugt, dass ein wirksames Tierschutzsystem mehr erfordert als nur Gesetze zu erlassen oder Budgets aufzustocken; es bedarf grundlegend einer Governance-Plattform, an der sich sowohl Regierung als auch Öffentlichkeit aktiv beteiligen. Wenn sich Wissenschaftler, Tierärzte, Vertreter der Wirtschaft, Tierschutzorganisationen und Regierungsbehörden in einem kontinuierlichen institutionellen Austausch befinden, werden die lokalen Richtlinien professioneller und besser auf die gesellschaftlichen Erwartungen an den Tierschutz abgestimmt.


Neben ihrer fortlaufenden Mitarbeit in den Tierschutzkomitees der Kommunen wird die WDA auch künftig weitere Kommunen dazu anregen, umfassende Tierschutzberatungssysteme einzurichten. Dies geschieht unter anderem durch die Auszeichnung „Tierfreundliche Stadt“ und verschiedene Austauschprogramme. Indem die WDA die Bürgerbeteiligung zu einer treibenden Kraft für die Verbesserung des Tierschutzes macht, will sie Taiwan gemeinsam zu einem mitfühlenderen und ausgereifteren Modell der Tierschutzpolitik führen.

 
 
 

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