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Der US-Abgeordnete Garbarino initiierte die Resolution H.Res.1110, die japanische Gesetze fordert, nachdem er sich zuvor für das Verbot von Hundefleisch in Südkorea eingesetzt hatte.

  • 16. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Anlässlich des „Tags der Hundeliebhaber“ am 26. September 2023 in Washington, D.C., verlieh Genlin, Gründer der World Dog Alliance, dem US-amerikanischen republikanischen Abgeordneten Andrew Garbarino die höchste Auszeichnung, den „Golden Dog Award“. Bereits im August 2023 hatte Garbarino gemeinsam mit anderen Kongressabgeordneten beider Parteien einen Brief an den damaligen südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk-yeol verfasst, in dem Südkorea aufgefordert wurde, ein ausdrückliches Verbot von Hundefleisch zu erlassen.

Dieser gemeinsame Brief des Kongresses unter der Führung von Abgeordnetem Garbarino war entscheidend für das Vorantreiben der südkoreanischen Gesetzgebung. Nur wenige Monate nach Veröffentlichung des Briefes (am 9. Januar 2024) verabschiedete die südkoreanische Nationalversammlung das Sondergesetz zum Verbot des Hundefleischkonsums und beendete damit die jahrhundertealte Tradition des Hundefleischkonsums in Südkorea endgültig.


Federführend bei der Resolution H.Res.1110, die Japan auffordert, ein Verbot von Hunde- und Katzenfleisch zu erlassen.

Nach dem Erfolg in Südkorea richtete Abgeordneter Garbarino seinen Blick nun auf Japan. Am 9. März 2026 brachte er die Resolution H.Res.1110 ein, die republikanische und demokratische Abgeordnete vereinte, um einen eindringlichen Appell an die japanische Regierung zu richten.

Die Resolution betont, dass die Vereinigten Staaten mit Abschnitt 12515 des Landwirtschaftsgesetzes von 2018 ein Verbot von Hunde- und Katzenfleisch erlassen haben. Gleichzeitig haben mehrere asiatische Volkswirtschaften und Großstädte – darunter Südkorea, Taiwan, Shenzhen, Zhuhai und Jakarta in Indonesien – gesetzliche oder administrative Verbote für den Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch eingeführt. Die Resolution stellt fest, dass die Besorgnis um das Tierwohl in der japanischen Öffentlichkeit und unter den Parlamentariern täglich wächst. Dies unterstreicht die Gründung der überparteilichen Parlamentarischen Liga für Tierschutz im Jahr 2020, die die öffentliche Grundlage für ein landesweites Verbot in Japan schuf.


Kernforderungen und Kerninhalte der Resolution H.Res.1110:

  • Förderung landesweiter Gesetzgebung: Japan wird dazu aufgefordert, ein nationales Gesetz zu erlassen, das den Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch umfassend verbietet.

  • Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den USA und Japan: Bekräftigung der gemeinsamen Werte von Demokratie und Humanität zwischen den USA und Japan sowie des gegenseitigen Engagements beider Nationen für den Schutz von Haustieren.

  • Verurteilung der Schlachtpraktiken: Verurteilung der Untergrundindustrie, die das Schlachten und Schmuggeln von Hunden und Katzen zum Zwecke des Fleischverkaufs umfasst.

  • Anerkennung zivilgesellschaftlicher Organisationen: Die Resolution würdigt insbesondere die zivilgesellschaftlichen Organisationen, die von der World Dog Alliance (WDA) vertreten werden, und erkennt deren Bemühungen an, den weltweiten Konsum von Hunde- und Katzenfleisch zu beenden.


Him Lo, Rechtsdirektor und US-Vertreter der WDA, erklärte: „Die von Abgeordnetem Garbarino eingebrachte Resolution H.Res.1110 unterstützt die Kampagne der World Dog Alliance zur Förderung eines Gesetzes zum Verbot von Hunde- und Katzenfleisch in Japan immens. Wir hoffen auf eine baldige Verabschiedung der Resolution, um diesem Anliegen noch mehr internationale Aufmerksamkeit zu verschaffen.“

 
 
 

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