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Eine große japanische Tageszeitung beleuchtet erstmals das Gesetz zum Verbot von Hunde- und Katzenfleisch in ihrer Hauptberichterstattung.

  • 22. Juli
  • 3 Min. Lesezeit

Die lange Zeit ruhende Debatte um ein Verbot des Verzehrs von Hunde- und Katzenfleisch in Japan wurde nun endlich von einem Mainstream-Medium auf die lauteste Art und Weise wieder aufgegriffen!

Die Sankei Shimbun , eine der fünf größten japanischen Tageszeitungen, löste mit der Veröffentlichung eines ersten Berichts über das geplante „Gesetz zum Verbot des Verzehrs von Hunde- und Katzenfleisch“ auf ihrer Website am 9. Juli 2026 eine sofortige und breite Reaktion in den sozialen Medien aus. Leser überhäuften die Redaktion mit Anfragen und warfen zwei drängende Fragen auf: Gibt es in Japan tatsächlich noch Restaurants, die Hundefleisch servieren? Diese müssen sofort geschlossen werden! Und welche Kräfte stellen sich diesem Gesetz entgegen?


Als Reaktion auf diese Welle öffentlicher Besorgnis traf die Sankei Shimbun am 21. Juli eine unerwartete, aber wirkungsvolle Entscheidung für ihre Printausgabe. Sie veröffentlichte den Artikel unter der markanten Überschrift „Hunde- und Katzenfleisch: Verschließt Japan die Augen?!“ auf der Seite gegenüber dem Fernsehprogramm – der prominentesten und meistgelesenen Titelseite japanischer Zeitungen. In Japan sind Printzeitungen nach wie vor eine der wichtigsten Informationsquellen für die Bevölkerung. Die Platzierung dieses Themas auf solch prominenter Seite sendet ein unmissverständliches Signal: Das Problem hat ein Ausmaß erreicht, das nicht länger ignoriert werden kann.


Der Bericht stellte ausdrücklich fest, dass die Japanische Innovationspartei ( Nippon Ishin no Kai ) aktiv für ein „Gesetz zum Verbot des Verzehrs von Hunde- und Katzenfleisch“ eintritt, das den Verzehr von Hunden und Katzen sowie deren Zucht und Einfuhr zu Lebensmittelzwecken verbieten würde. Derzeit gibt es in Großstädten wie Tokio und Osaka noch immer Restaurants, die Hundefleisch servieren. Im Originalbericht wurde die Formulierung „chinesische Restaurants usw.“ verwendet – und laut umfangreichen Recherchen der World Dog Alliance (WDA) handelt es sich bei diesen Lokalen zwar hauptsächlich um chinesische Restaurants, darunter aber auch einige koreanische und vietnamesische Betriebe. Das Wort „usw.“ beschreibt diese Realität treffend.


Die World Dog Alliance ist seit über einem Jahrzehnt in Japan aktiv. In diesen zehn Jahren wurden wir von unzähligen Medien interviewt, doch keine etablierte Zeitung hat je offiziell darüber berichtet. Warum gerade jetzt? Warum wählte die Sankei Shimbun diesen Zeitpunkt für einen so ausführlichen und prominent platzierten Artikel?


Weil die Gesetzgebung nun in eine inhaltliche Phase eingetreten ist!

Die Regierungskoalition hat das „Gesetz zum Verbot des Verzehrs von Hunde- und Katzenfleisch“ offiziell auf ihre Tagesordnung gesetzt und bereitet intensiv die Verabschiedung in der zweiten Jahreshälfte vor. Auch innerhalb der Koalition findet eine aktive Abstimmung zwischen den Abgeordneten statt. Genau in diesem entscheidenden Moment hat die Sankei Shimbun beschlossen, das Thema in den Mittelpunkt der öffentlichen Debatte zu rücken.


Dieser Durchbruch kam nicht von ungefähr. Er ist das Ergebnis von über einem Jahrzehnt unermüdlicher globaler Lobbyarbeit der World Dog Alliance. Wir haben japanischen Entscheidungsträgern umfangreiches Material zur Verfügung gestellt – darunter Listen von Ländern, Regionen und Städten, die Hunde- und Katzenfleisch verboten haben, sowie detaillierte Übersichten über Staaten, die Haustiere rechtlich definieren. Dank dieser Ressourcen und unserer Erfolgsbilanz bei der Gesetzgebung weltweit konnten die Weichen für einen Wandel gestellt werden.


Während einer Parlamentssitzung wies Seiichi Kushida, Mitglied des Oberhauses der Japanischen Innovationspartei, ausdrücklich darauf hin, dass das geltende Tierschutzgesetz eine klare Lücke hinsichtlich des „Tötens von Hunden und Katzen zum Verzehr“ aufweise und daher ein gesondertes Gesetz unerlässlich sei. Er betonte, Japan dürfe in den Augen der internationalen Gemeinschaft nicht zu einem „sicheren Hafen für Hunde- und Katzenfleisch“ werden.


Frau Watanabe, Vertreterin des japanischen Ablegers der World Dog Alliance, teilte ihre Begeisterung mit:


„Das ist der Moment, auf den wir zehn Jahre gewartet haben! Indem die Sankei Shimbun dieses Thema auf einer Seite veröffentlicht, die jeder Leser sieht, macht sie der gesamten japanischen Gesellschaft klar: Es ist Zeit, der Realität ins Auge zu sehen. Wenn die Bürger fragen, warum dies noch nicht verboten ist, und wenn die Mainstream-Medien nicht länger davor zurückschrecken, wissen wir, dass ein echter Wandel stattfindet. Die World Dog Alliance wird sich weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen und mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Japan so schnell wie möglich ein umfassendes Verbot von Hunde- und Katzenfleisch verabschiedet – damit alle Haustiere die Würde und den Schutz erhalten, die sie verdienen!“


Zehn Jahre der Vorbereitung; heute ist es endlich soweit. Die World Dog Alliance wird den bevorstehenden Gesetzgebungsprozess aufmerksam verfolgen und nachdrücklich unterstützen. Wir laden unsere Unterstützer weltweit ein, diesen hart erkämpften historischen Wandel mitzuerleben und aktiv daran teilzuhaben.



 
 
 

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